Die Geschäftsübergabe: Darauf müssen Sie achten!

Sie wollen Ihr Unternehmen an eine andere Person übergeben? Vor dieser Aufgabe stehen jedes Jahr tausende Unternehmer.

Lesen Sie hier, wie Sie am besten vorgehen. Erfahrene Berater können Sie dabei unterstützen.

Checkliste: In 7 Schritten das Unternehmen übergeben

  • Firmenwert

    Bei einer Unternehmensübergabe sollte der Firmenwert professionell ermittelt werden. Neben dem Gewinn spielen eine Reihe von von Faktoren eine Rolle, unter anderem die Kundenstruktur, der Wettbewerb, Liquidität, Zukunftsaussichten und haftungsrechtliche Fragen. Es reicht nicht aus, den Firmenwert über den Daumen gepeilt zu schätzen. So berechnen Sie den Unternehmenswert.

  • Besteuerung

    Bei einer familieninternen Geschäftsübergabe fallen in der Regel Erbschaftssteuer an. Durch eine Übergabe zu Lebzeiten kann die Steuer deutlich reduziert werden. Bei einem Firmenverkauf können Einkommenssteuerzahlungen anfallen. Auch dies sollte vorher durchkalkuiert werden.

  • Nachfolger

    Qualifizierte und solvente Nachfolger finden sich nicht auf die Schnelle. Manchmal steht bereits eine Person bereit. Doch auch diese Person sollte auf die Betriebsübergabe vorbereitet werden. Es ist etwas anderes, ein Mitarbeiter zu sein oder eine Firma zu führen. Das weiß jeder Unternehmer aus eigener Erfahrung. So finden Sie einen Nachfolger.

  • Betriebsorganisation

    Für die Firma ist es meistens besser, wenn der Firmeninhaber noch eine Zeit lang im Geschäft aktiv ist. Allerdings in zurückgezogener, beratender Form gegen ein Honorar. Dies kann der neue Unternehmer individuell entscheiden – sollte aber vertraglich geregelt werden. Damit Ihre Geschäftsübergabe ohne Konflikte ablaufen kann.

  • Recht

    Die rechtliche Unternehmensform spielt bei der Geschäftsübergabe ebenfalls eine Rolle. Die Gesellschaftsverträge müssen entsprechend angepasst werden. Hierbei ist auf Unterschiede zu achten, etwa bei einer GbR, GmbH, GmbH & Co. KG, OHG oder AG.

  • Fahrplan

    Für eine Betriebsübergabe braucht man einen klaren Fahrplan. Als Unternehmer lässt man sich nicht gerne diktieren, wann man etwas zu tun hat. Aber ein Zeitplan sorgt für mehr Ruhe bei Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten. Es stabilisiert die Firmenübergabe enorm.

  • Private Themen

    Die Firma ist für viele Unternehmer wie ein eigenes Kind. Sie hat über Jahrzehnte das Leben bestimmt. Deswegen macht es Sinn, sich als Unternehmer aktiv damit zu beschäftigen, was man nach der Geschäftsübergabe machen möchte. Suchen Sie sich eine neue Herausforderung! Etwa, in dem Sie jungen Unternehmern als Berater zur Seite stehen.

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Bei der Geschäftsübergabe passieren viele Fehler. Die Folge: Man ist schlecht vorbereitet, es entsteht Unruhe im Betrieb. Der Firmenverkauf zieht sich in die Länge.

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  • Wie Sie bei der Firmenübergabe Risiken reduzieren
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  • Was zu einer systematischen Unternehmensbewertung gehört
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Als Referent steht Ihnen der erfahrener KMU-Berater Sönke Voigt zur Verfügung. Er begleitet seit vielen Jahren Unternehmer aus allen Branchen bei Ihrem Verkaufsprozess.

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Die zwei Wege der Geschäftsübergabe

Interne Betriebsübergabe

Bei einer Firmenübergabe innerhalb der Familie findet die Übergabe meistens an den Sohn oder die Tochter statt. Hier spielen steuerrechtliche Fragen eine Rolle, denn ohne Regelungen kann eine hohe Erbschaftssteuer fällig werden. Außerdem sollte der Vater und Firmeninhaber klären, wie sein Erbe verteilt wird und ob er in seinem Unternehmen weiter aktiv ist. Letztlich geht es häufig auch um die Altersvorsorge. All dies muss per Vertrag geregelt werden.

Externe Betriebsübergabe

Bei einer externen Firmenübergabe wird das Unternehmen an einen „fremden Dritten“ übergeben – zum Beispiel an einen Mitarbeiter oder einen anderen Käufer, der professionell gesucht werden kann. Neben dem Kaufpreis und Haftungsfragen geht es auch darum, dass die Firma erfolgreich übergeben wird. Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter sollten vorbereitet werden, damit das Geschäft nicht unter dem Wechsel leidet. Gleichzeitig sollte auch keine unnötige Unruhe entstehen.

Wer unterstützt mich bei der Geschäftsübergabe?

Firma bewerten

Wenn Sie Ihr Unternehmen an eine externe Person übergeben, brauchen Sie zunächst eine solide Firmenbewertung. Hierzu zählen Bilanzen, aber auch Kundenstammbewertung, Markt- und Wettbewerbsanalyse. Aus dem Firmenwert entsteht ein Kaufpreis, der Ihnen einen Ruhestand in guten Verhältnissen ermöglicht.

Nachfolger finden

Für eine Firmenübergabe brauchen Sie einen Nachfolger, der kompetent und solvent ist. Keine einfache Situation. Ein externer Berater kann dabei helfen, systematisch einen Nachfolger zu finden und die Verhandlungen durchzuführen.

Unternehmensübergabe umsetzen

Für eine Betriebsübergabe brauchen Sie einen realistischen, klaren Fahrplan. Eine Übergabe kann sich über ein Jahr oder auch mehrere Jahre strecken. Die Übergabe Ihrer Firma und Ihrer Verantwortlichkeiten sollte sauber organisiert werden.

Erfahrene Berater helfen mittelständischen Unternehmern bei der Firmenübergabe. Hier können Sie Kontakt für ein vertrauliches Gespräch aufnehmen. Natürlich völlig unverbindlich

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Drei häufige Fehler bei der Unternehmensübergabe

Zu späte Übergabe

Die Firmenübergabe wird zu spät angegangen – etwa wenige Monate vor dem Wechsel. Dann bleibt kaum Zeit, alle steuerrechtlichen, organisatorischen und unternehmerischen Aufgaben anzugehen. Eine profesionelle Unternehmensübergabe sollte mindestens ein Jahr vorher angegangen werden, bei erbschaftssteuerrechtlichen Fragen deutlich früher.

Halbherzige Übergabe

Der Firmeninhaber weiß, das eine Geschäftsübergabe ansteht, etwa aus Altersgründen. Aber er kümmert sich nur halbherzig darum. Das ist normal, denn jeder Unternehmer muss im Tagesgeschäft zahlreiche Dinge erledigen, die dringlich sind. Die Firmenübergabe findet dann meistens trotzdem statt, allerdings gerät das Unternehmen schnell in Schieflage.

Übergabe in Drucksituation

Oft wird das Geschäft in einer Drucksituation übergeben. Etwa aus Krankheitsgründen, weil es Liquiditätsprobleme gibt oder andere dringende persönliche Gründe. Der Unternehmer sollte sich hier Unterstützung holen, um nicht überstürzt Fehler zu machen, die er später bereut. Zum Beispiel, was die Nachfolgerauswahl, den Kaufpreis oder Haftungsfragen angeht.

Wie erhalte ich eine erste Einschätzung?

Schritt 1: So erhalten Sie eine erste Einschätzung

Der Wert einer Firma hängt von vielen Kriterien ab. Für den ersten Eindruck spielen Kennziffern wie der Gewinn oder die Umsatzrendite eine wichtige Rolle.

Über den Rechner erhalten Sie einen ersten Anhaltspunkt, wie viel Ihre Firma wert ist.

Erfahrene Berater unterstützen Sie bei einer systematischen Firmenbewertung. Damit haben Sie eine fundierte Basis für alle weiteren Verhandlungen und Gespräche. Sie haben mehr Sicherheit, wie viel Ihre Firma wert ist.

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